Die Rohrbegleitheizung schützt vor Frostschäden

In vielen häuslichen und gewerblichen Bereichen wird Wasser transportiert, sei es als Frischwasser, Wassergemisch oder Abwasser. Wasser fließt jedoch nur bei Temperaturen über 0° Celsius. Bei Minusgraden friert das Rohr zu und der Wasserdurchfluss wird gestoppt. Abgesehen vom Funktionsverlust können sich durch Frosteinwirkung Mikrorisse im Rohrmantel bilden, die zu Tropfleckagen und einer vorzeitigen Materialermüdung führen. Frostsprengungen können ein Rohr erheblich beschädigen und eine aufwändige Reparatur erforderlich machen. Eine Rohrbegleitheizung mit Frostschutz Heizkabel beugt solchen Schäden vor und stellt einen sicheren Betrieb in der kalten Jahreszeit sicher. Die Rohrbegleitheizung ist daher keine reine Annehmlichkeit, sondern in vielen Fällen eine Notwendigkeit. Sie stellt auch an kalten Wintertagen die Wasserzufuhr sicher, bewahrt das Rohr vor Frostschäden und verhindert durch Lecks verursachte Wasserschäden. Das Frostschutz Heizkabel hält die Temperatur im Rohr thermostatgesteuert oberhalb des Gefrierpunkts. Ein weiteres Motiv für die Installation einer Rohrbegleitheizung kann die thermische Stabilisierung einer Warmwasserleitung sein. Liegen Wärmeerzeuger und Ausfluss weit auseinander, kann sich das Wasser auf dem Weg zum Verbraucher beträchtlich abkühlen. Eine Begleitheizung stellt sicher, dass beim Nutzer auch an kalten Wintertagen Warmwasser aus dem Hahn fließt.

Die Begleitheizung ist einfach anzubringen

Im industriellen Umfeld wird zur Beheizung von groß bemessenen Rohren oft Dampf genutzt. In Fernwärmenetzen wird kochend heißes Wasser mit einem Druck von 20 bar durch die Leitungen gedrückt. Trotz Dämmung der Rohre fällt die Wassertemperatur auf dem Weg zum Verbraucher um bis zu 40° Celsius ab. In Rohrleitungen, die zur Versorgung von Haushalt und Gewerbebetrieben eingesetzt werden, fließt dagegen kaltes oder moderat warmes Wasser. Im Winter besteht für Außenleitungen die Gefahr eines Frostschadens. Dieses Risiko lässt sich auch durch eine effektive Dämmung nicht verhindern. Eine elektrische Begleitheizung hält die Wassertemperatur sicher über dem Gefrierpunkt und stellt eine stabile Temperierung her. Die Beheizung erfolgt per Frostschutz Heizkabel oder Frostschutz Heizband. Das für die Begleitheizung genutzte Heizkabel beheizt das Rohr von unten und wird in regelmäßigen Abständen per Klebeband oder Kabelbinder fixiert. Bei großen Querschnitten kann das Frostschutz Heizband auch spiralförmig um das Rohr gewunden werden. Zur Vermeidung von Wärmeverlusten und um eine gleichmäßige Verteilung der Heizleistung zu ermöglichen, wird das Rohr einschließlich Frostschutz Heizkabel in einen Dämmstoff eingebettet. Die Dämmung stellt auch einen mechanischen Schutz vor Beschädigung des Heizkabels dar. Steht das Heizkabel unter Strom, erwärmt es sich und überträgt die Wärmeenergie auf den Rohrmantel. Rohrbegleitheizungen werden außer zum Frostschutz auch zur Aufrechterhaltung der Vorlauftemperatur in Heizsystemen verwendet. Ein weiteres Motiv für eine Begleitheizung kann die Vermeidung von Kondensatbildung sein. In Produktionsbetrieben kommen elektrische Begleitheizungen zum Einsatz, wenn für einen Verarbeitungsprozess die konstante Temperatur einer Flüssigkeit oder eines Gases benötigt wird.

Die selbstregulierende Begleitheizung spart Energiekosten

Jedes Rohr kühlt sich ab, sobald Umgebungstemperatur kälter als das Material der Rohrleitung ist. Eine Ummantelung aus Dämmstoff reduziert zwar den Wärmeverlust, kann ihn aber nicht vollständig aufhalten. Die Begleitheizung gleicht dieses Wärmedefizit aus und hält die Temperatur im Rohr thermostatgesteuert über dem Gefrierpunkt. Das Thermostat schaltet sich ein, sobald die Temperatur unter einen Sollwert fällt. Die Heizung wird wieder abgestellt, sobald ein definierter Höchstwert erreicht wird. Der Einschaltpunkt kann beispielsweise bei 5° Celsius liegen und der Auschaltzeitpunkt bei 15° Celsius. Einen besonders sparsamen Umgang mit Energie bieten selbstregulierende Rohrbegleitheizungen. Die Selbstregulierung gewährleistet eine konstante Temperatur in jedem Rohrabschnitt und bietet eine hohe Wirtschaftlichkeit. Bei selbstregulierenden Rohrleitungen ist das aus Kunststoff bestehende Frostschutz Heizband mit stromleitenden Kohlestoffteilchen durchsetzt. Fließt Strom durch das Frostschutz Heizkabel, erwärmt sich der Kunststoff und dehnt sich aus. Damit vergrößert sich auch der Abstand zwischen den Kohlestoffpartikeln. Den Elektronen wird an immer mehr Stellen der Weg abgeschnitten und der Stromfluss kommt ins Stocken. Sobald sich die Leitung abkühlt, nähern sich die Kohlestoffteilchen einander und der Strom beginnt wieder zu fließen. Auf diese Weise ist eine gleichbleibende Temperatur über die gesamte Länge des Heizkabels gegeben.

Eine Rohrbegleitheizung ersetzt den Frostwächter

Da Rohrbegleitheizungen einen sicheren Frostschutz herstellen, können sie auch einen    Frostwächter ersetzen. In vielen Fällen ist damit eine Energieersparnis verbunden, da ein Frostwächter im Gegensatz zur Begleitheizung den gesamten Raum erwärmen muss. Im Erdreich verlegte Rohre bleiben selbst ohne Isolierung vor Frostschäden verschont, sofern sie unterhalb der Frostgrenze von 1,20 Meter verlegt werden. Sicherheitshalber sollte eine Tiefe von 1,50 m gewählt werden. Gefährliche Wärmebrücken entstehen auf allen Abschnitten, die in geringerer Tiefe oder oberirdisch überbrückt werden. Eine Rohrbegleitheizung stellt in Anbetracht ihres hohen Nutzens eine vergleichsweise geringe Investition dar und wendet Frostschäden an Wärmebrücken sicher ab. Ein durch Frostsprengung geschädigtes Rohr muss nicht nur aufwändig repariert werden, sondern kann durch die Leckage erhebliche Folgeschäden verursachen. Eine Rohrbegleitheizung ist die beste Vorbeugung und überall dort zu empfehlen, wo mit Frosteinwirkung zu rechnen ist und wo es einen Frostwächter ersetzen kann. Eine der großen Vorteile einer Rohrbegleitheizung ist die einfache Art der Installation. Auch Laien können eine Begleitheizung an einem Rohr verlegen. Die Stromzufuhr erfolgt über eine konventionelle Schuko-Steckdose. Metallische Rohre verteilen die Wärme gleichmäßig in der unteren Rohrhälfte. Kommt das Frostschutz Heizkabel an Kunststoffrohren zum Einsatz, ist eine homogene Wärmeverteilung durch Aufkleben eines geeigneten Trägers wie Aluminiumklebeband zu fördern. Erhältlich sind elektrische Begleitheizungen in Längen von 2 - 50 m. Mit einem Verbindungsset lassen sich auch zwei selbstregulierende Frostschutz Heizbänder miteinander verbinden. Bei einer spiralförmigen Umwicklung von Rohren ist die zusätzlich benötigte Länge für das Frostschutz Heizband zu berücksichtigen. Gern genutzt werden Rohrbegleitheizungen auf Campingplätzen, in der Landwirtschaft und von Gartenbetrieben. Ein weiterer häufiger Einsatzbereich für Begleitheizungen sind Dachrinnen.

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