Die Schlauchheizung macht den Schlauch wintersicher

Rohre aus Blei wurden schon im alten Rom als Wasserleitung verwendet. Dagegen sind flexible Schläuche eine relativ neue Erfindung und in der jetzigen Form erst seit weniger als hundert Jahren in Gebrauch. Doch ebenso wie Rohre nehmen auch Schläuche bei Frost Schaden und können zufrieren. Geht das Wasser bei Minusgraden in den Eiszustand über, ziehen sich die Wassermoleküle zusammen. Sobald die Temperatur wieder steigt, dehnt sich das Wasser wieder aus und sucht sich einen gewaltsamen Weg durch das Schlauchgewebe. Selbst wenn rein äußerlich mit bloßem Auge keine Beschädigung des Schlauchmantels erkennbar ist, bilden sich durch die Frosteinwirkung Mikrorisse im Schlauchgewebe. Die Risse zermürben das Material und führen zu Undichtigkeiten. Bei der nächsten Frostperiode gefriert auch das Wasser in den Rissen, so dass der Schlauch zunehmend geschädigt wird. Eine Schlauchdämmung allein kann den Schlauch bei tiefen Außentemperaturen nicht ausreichend schützen. Ein zur Bewässerung im Garten genutzter Schlauch kann vor Frosteinbruch aufgerollt und geschützt verwahrt werden. In vielen anderen Anwendungsfällen ist eine wetterbedingte Unterbrechung der Wasserversorgung jedoch nicht erwünscht. Eine elektrische Schlauchheizung bewahrt einen Schlauch im Winter vor Schäden und gewährleistet eine lange Nutzungsdauer.

Sicherer Frostschutz für den Schlauch

Da Schläuche so flexibel sind und sich platzsparend unterbringen lassen, werden sie seit langem zur Brandbekämpfung und zur Staubbindung auf Baustellen verwendet. Doch längst sind Schläuche aller Art eine attraktive Alternative bei Installationen, für die früher eine starre Verrohrung gewählt wurde. Schläuche mit PVC-Ummantelung stellen bei vielen stationären und mobilen Anwendungen eine kostengünstige Methode der Wasserzufuhr und des Wasserablaufs dar. Möglich wurde dies durch Fortschritte bei der Materialqualität und bei den Kupplungen. Die hohe Materialgüte lässt eine dauerhafte Verlegung von Schläuchen im Außenbereich zu. Der große Vorzug des Schlauchs gegenüber dem Rohr ist ohne Zweifel seine große Flexibilität und die einfache Handhabbarkeit. Im Winter stellt sich allerdings das gleiche Problem wie beim Rohr: permanent installierte Schläuche können in unbeheizten Räumen und im Außenbereich zufrieren. Das Abdrehen des Wassers stellt meist keine Option dar, wenn Brauchwasserschläuche für die häusliche und gewerbliche Wasserversorgung eingesetzt werden. Die Schläuche finden auch bei winterlichen Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten und in zoologischen Gärten Verwendung. In all diesen Bereichen muss eine ständige Wasserversorgung garantiert sein. In vielen Fällen gebieten auch Brandvorschriften, dass eine Zapfstelle rund um die Uhr unter Druck stehen muss. Nur ein beheiztes Frostschutzkabel unterbindet die Eisbildung im Schlauch und lässt das Wasser zum Verbraucher fließen.

Brauchwasserschlauch mit Heizung an Bord

Eine elektrische Schlauchheizung besteht aus einem Heizkabel, das entlang des Schlauches geführt und mit Klebebändern oder Kabelbindern befestigt wird. Die Heizkabel gibt in verschiedenen Längen, so dass eine Anpassung an den Bedarf gegeben ist und keine große Überlänge in Kauf genommen werden muss. Ein Thermostat regelt die An- und Abschaltung zu den gewünschten Temperaturen. Selbstlimitierende Heizkabel regulieren darüber hinaus den Stromfluss innerhalb des Kabels und stellen eine homogene Wärmeverteilung über die gesamte Schlauchlänge sicher. Steht die Neuanschaffung eines Schlauches an, ist oft ein beheizter Brauchwasserschlauch die beste Wahl. Bei diesen Schläuchen  ist die Heizung schon an Bord - das Anbringen eines externen Heizkabels an den Schlauch entfällt. Beheizte Brauchwasserschläuche erwärmen das Wasser mit einem eingearbeiteten Heizband und bieten selbst bei -25° Celsius noch einen umfassenden Frostschutz. In den meisten Regionen Mittel- und Südeuropas ist ein Schlauch mit Frostschutzkabel somit an allen Tagen des Jahres einsetzbar. Ein beheizter Brauchwasserschlauch ist in Längen bis zu 50 m erhältlich. Größere Längen sind auch bei unbeheizten Schläuchen nicht üblich, da der Wasserdruck ab einer Länge von 50 m merklich abfällt. Die meisten Schläuche sind UV-beständig ausgelegt und werden auch durch längere  Sonneneinstrahlung nicht geschädigt. Bei hohen Außentemperaturen empfiehlt sich jedoch eine Abschattung der Schläuche, da die Sonne das im Schlauch stehende Wasser erheblich aufheizen kann. Ein beheizter Brauchwasserschlauch ist bis zu einer Temperatur von etwa 65° Celsius verwendbar. Im Sommer kann die Wassertemperatur eines ungeschützt in der Mittagshitze liegenden Schlauches weit darüber steigen. Ein hochwertiger beheizter Brauchwasserschlauch ist zwar mehrlagig ausgeführt und mit einem Trikot-Gewebe versehen. Dennoch kann er wie jeder andere Schlauch bei übermäßiger Erhitzung Dehnungsschäden erleiden oder platzen.

Ein beheizter Schlauch ist leicht zu verlegen

Die elektrische Schlauchheizung bietet nicht nur einen sicheren Frostschutz, sondern stellt eine gleichmäßige Temperierung des zugeführten Wassers sicher. Im Gegensatz zu einer Verrohrung lässt sich ein beheizter Brauchwasserschlauch leicht verlegen und demontieren. Die hohe Flexibilität und Mobilität sind entscheidende Vorteile, die eine Begleitheizung Wasserleitung auch im gewerblichen Bereich immer mehr Anhänger finden lassen. Eine funktionierende Wasserversorgung ist in vielen Fällen Voraussetzung für einen störungsfreien Betriebsablauf. Ein zugefrorener Schlauch kann in vielen Betrieben unmittelbar zu Umsatzausfällen führen - von dem Ärger für Betreiber und Kunden einmal abgesehen. Da die Beheizung nur an Frosttagen eingesetzt wird, schlagen sich die Stromkosten kaum in der Jahresabrechnung des Stromanbieters nieder. Eine elektrische Schlauchheizung stellt für Haushalte und Betriebe eine sichere Wasserversorgung auch im Winter sicher. Sie macht einen Schlauch kaum weniger flexibel und schränkt auch seinen Radius nicht ein. Die Begleitheizung Wasserleitung erlaubt die Nutzung des Schlauches unabhängig von der Außentemperatur. Wer auch in der kalten Jahreszeit eine zuverlässige Wasserversorgung herstellen will, trifft mit einem Frostschutzkabel die richtige Wahl. Zum Anschluss der Begleitheizung Wasserleitung wird nur eine Steckdose benötigt. An einen beheizten Brauchwasserschlauch wird das Stromkabel per Y-Adapter angeschlossen. Diese Adapater-Ausführung vereinfacht die Montage und ist leichter erreichbar als ein T-Adapter. Ist die Länge des zuführenden Stromkabels nicht ausreichend, kann ein Verlängerungskabel angeschlossen werden. Bei Einsatz einer Kabeltrommel sollte das gesamte Kabel von der Trommel abgerollt werden, um eine Erwärmung des aufgerollten Stromkabels und einen Leistungsabfall im zu beheizenden Schlauch zu verhindern.

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