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Komplettset für elektrische Fußbodenheizung

Warme Füsse in jedem Raum und bei jedem Wetter, wer wünscht sich das nicht. Es gibt viele Punkte, die für das Verlegen einer Fußbodenheizung mit Strom sprechen. An erster Stelle natürlich, dass Sie Ihre elektrische Fußbodenheizung selbstständig verlegen können. Zudem ist das flache Heizungssystem eine großartige Idee für die nachträgliche Renovierung. Durch die flache Gestaltung wird das Bodenniveau kaum erhöht, dies ist ein besonderer Vorteil gegenüber der Warmwasser Fussbodenheizung, welche mit Rohren verlegt wird. Sie sparen auch bei der Anschaffung einer Fußbodenheizung mit Strom im Vergleich zu anderen Heizsystemen. Im Nachgang sind auch die Folgekosten bei einer solchen Elektro Fussbodenheizung gering, denn es entstehen kaum Wartungskosten. Kaminfeger und Schornsteinfeger Besuche zudem auch.

Nutzen Sie die elektrische Fußbodenheizung als Teilspeicherheizung oder als Direktheizung. Beide Varianten setzen voraus, dass eine sehr gute Wärmedämmung des Fußbodens in die Tiefe gewährleistet ist. Durch das im Paket vorhandene Raumthermostat und einen Temperaturfühler am Boden wird die Heiztemperatur geregelt.

Wir liefern Ihre elektrische Fußbodenheizung als vollwertige Raumheizung mit 160W Heizleistung pro Quadratmeter. Kaufen Sie unsere Flächenheizung im Komplettpaket inklusive Thermostatregler für die Fläche Ihrer Wahl. Die superflache elektrische Fußbodenheizung ist ideal zur Selbst-, als auch zur Handwerkermontage geeignet: Ausrollen, anschließen, Fliesen verlegen – fertig! 

Wie verlegt man eine Elektrische Fußbodenheizung richtig?

Eine elektrische Fußbodenheizung ist ideal für die Nachrüstung geeignet. Moderne Fußbodenheizungen sind schnell verlegt und sehr energieeffizient. So erhalten Sie ohne großen Aufwand eine wohnliche und behagliche Atmosphäre im Raum.

Welche Vorteile hat eine Elektrische Fußbodenheizung?

Der Hauptvorteil der elektrischen Fußbodenheizung gegenüber der Warmwasser basierten Fußbodenheizung ist, dass sie wesentlich dünner im Aufbau und einfacher in der Technik ist. Neben ihrer geringen Aufbauhöhe von wenigen Millimetern entfällt zudem bei einer elektrischen Fußbodenheizung das gesamte Thema "Dichtigkeit". Eine elektrische Fußbodenheizung ist zudem sehr genau regelbar und hat eine kürzere Anlaufzeit als eine Fußbodenheizung, die mit heißem Wasser betrieben wird. Die Heizleistung einer elektrischen Fußbodenheizung beträgt maximal 27 Grad. Einige Grad gehen durch die Isolation durch den Fußbodenbelag verloren. Diese Temperatur reicht aber aus, um stets behagliche Temperaturen im Raum zu garantieren.

Moderne Fußbodenheizungen sind zudem sehr sicher. Eine Verlegung im Badezimmer ist vollkommen unbedenklich. Das Risiko eines elektrischen Schlages oder Kurzschluss besteht bei korrekter Verlegung nicht.

Beachten Sie dennoch diese vier Grundregeln beim Verlegen von elektrischen Fußbodenheizungen:

I: Niemals die elektrischen Heizleitungen kappen oder kürzen!
II: Niemals die elektrischen Heizleitungen kreuzen!
III: Niemals die elektrischen Heizleitungen durch feste Möbel (Schrankwände, Küchenzeilen) überbauen!
IV: Wenn sie die elektrische Fußbodenheizung auf einer Schicht druckfester Polystyrol-Platten verlegen (z.B. Styrodur), sparen Sie bis zu 50% an Heizkosten und haben eine erheblich schnellere Erwärmung des Bodens (ca. 10x schneller)!

1. Planung von Material und Werkzeug

Sie benötigen zum Verlegen für die elektrische Fußbodenheizung:
1 Rolle Klebeband (Panzertape)
1 Multimeter
1 Hammer
1 Schere
1 Zollstock oder Maßband
1 wasserfester Filzstift zum Markieren
1 kleiner Winkelschleifer
1 Staubsauger
Mörtelwanne
Fliesenkleber bzw. Ausgleichsmasse, die für Fußbodenheizungen geeignet sind
Reinigungsmittel

Elektrische Fußbodenheizungen werden als gerollte Matten geliefert, welche eine definierte Breite und Länge besitzen. Auf dieser Gewebegittermatte sind die Heizleitungen bereits befestigt und damit das Verlegen sehr vereinfacht. Sie müssen lediglich in Abhängigkeit der Raumgeometrie ein Verlegeschema planen.

Diese Heizmatten werden in zwei Leistungsklassen vertrieben. Eine Leistung bis 100 Watt pro m² ist für alle einfachen Bodenbeläge wie Estrich, Teppichboden oder Holzfußböden ausreichend. Eine Leistung von 150 Watt/m² ist für Böden empfohlen, bei welchen zunächst ein Estrichbelag und anschließend eine Schicht Fliesen auf die elektrische Fußbodenheizung aufgebaut wird. Diese Kombination ist beispielsweise für Badezimmer empfohlen, da sie einen zusätzlichen Abstand zur Oberflächenfeuchte bietet.

Messen Sie nun den Raum, in dem die Fußbodenheizung eingebaut werden soll, genau aus. Zeichnen Sie eine maßstabsgetreue Skizze, in der Einbauten wie Badewannen, Küchenzeilen, Schrankwände und Toiletten mit eingezeichnet sind. Diese blockierten Quadratmeter werden von der Gesamtfläche abgezogen.

Wenn die Skizze fertig gezeichnet ist, planen Sie die Lage des Thermostats. Es muss mindestens einen haben Meter von Türen oder Fenstern entfernt positioniert werden und wird ausschließlich an der Innenseite des Raums eingebaut. Das Temperaturfühlerkabel (Bodensensor) führen Sie durch ein Leerrohr von Temperaurregler in die Heizfläche zwischen zwei Heizkabel und lassen ihn mindestens einen halben Meter in den Raum hinein ragen. Nutzen Sie zum Anschluss der Fußbodenheizung die vorhandenen Stromanschlüsse, wie Bodensteckdosen. So brauchen Sie nur minimale Schlitze zu öffnen und haben weniger Arbeit und Schmutzentwicklung.

2. Bodensensor und Netzkabel verlegen

Der Temperaturfühler und das Netzkabel werden unterhalb der Heizmatten durch Leerrohre verlegt. Deshalb ist es notwendig, in den vorhandenen Boden die notwendigen Schlitze einzufräsen. Verwenden Sie dazu einen kleinen Winkelschleifer oder eine professionelle Schlitzfräse. Den Schlitz und den umliegenden Boden anschließend gründlich reinigen. Bei einem vorhandenen Fliesenboden ist das Auftragen eines Haftvermittlers empfehlenswert.

3. Heizmatten verlegen

Idealerweise haben Sie vor dem Verlegen der Heizmatte eine Schicht aus druckfestem Polystyrol eingebaut und durch Kleber oder Schrauben befestigt. Nun kann die Heizmatte verlegt werden. Prüfen Sie bei jeder einzelnen Heizmatte den elektrischen Widerstand mit dem Multimeter und vergleichen sie ihn mit den Herstellerangaben. Defekte Heizmatten tauschen Sie um. Unternehmen Sie keine Reparaturversuche!

Heizmatten werden so verlegt, dass die elektrischen Heizleiter immer 5 cm Abstand voneinander haben. Das Traggewebe darf dabei überlappen oder kann zugeschnitten werden. Alle Anschlussleitungen der Heizmatten müssen in die gleiche Richtung zeigen, um sie parallel an die Stromversorgung anschließen zu können.

4. Thermostat, Bodenfühler und Heizmatten befestigen

Befestigen Sie nun das Thermostat an der Wand und den Bodenfühler in die vorbereitete Nut im Boden. Der Fühler sollte mittig zwischen zwei Heizleitern positioniert sein. Wenn die Heizmatten korrekt - also ohne zu kreuzen, ohne gekappt/gekürzt zu werden und ohne später unter einem festen Einbau zu verschwinden - verlegt sind, können sie befestigt werden. Befestigen Sie die Heizmatten nur am Traggewebe, niemals am Heizleiter. Wenn alle Matten fest verlegt sind, kontrollieren Sie nochmals alle Widerstände mit dem Multimeter.

5. Heizmatten beschichten

Vorsicht: Sie nähern sich dem "Point of no return!" Wenn zwischen dem letzten Schritt und dem Verfüllen mit Ausgleichsmasse ein paar Tage vergangen sind, prüfen Sie nochmals die Widerstände in den Heizmatten. Sie dürfen von den vorher kontrollierten Werten nicht abweichen! Wenn Sie verfüllt haben, ist ein Austausch einer Heizmatte nicht mehr möglich!

Fliesen können Sie mit dem Fliesenkleber nach und nach auf die Heizmatten auftragen. Achten Sie beim Fliesen verlegen darauf, dass keine Luftkammern oder Hohlräume unter der Beschichtung entstehen. Lassen Sie sich die Fliesen immer von außen anreichen. Stapeln Sie keine Fliesenpakete auf den Heizleitern. Säubern Sie die Fugen nicht mit einem scharfen Messer sondern verwenden Sie den Staubsauger.

Ausgleichsmasse bringen Sie an einem Stück ein. Wenn Sie zunächst verfüllen und anschließend mit Fliesen bekleben wollen, benötigen Sie stärkere Heizmatten. Planen Sie dies im Voraus! Mörtelwanne und Säcke dürfen nicht auf den Heizleitungen abgelegt werden. Arbeiten Sie immer vom nächsten Raum aus.

Nach dem vollständigen Beschichten lassen Sie Kleber oder Ausgleichsmasse zunächst vollständig 2-3 Tage aushärten und trocknen. Erst dann schalten Sie die Fußbodenheizung ein, um noch die Restfeuchte zu beseitigen. Wenn Sie diese Punkte alle beachten, werden Sie viel Freude an der wohligen Wärme der Sani-Flex Fußbodenheizungen haben.

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